#ohneuns | Unterstützer:innen Statements

Louis Kayser

Wir brauchen queere Arbeit! Aufklärung und Netzwerke für die queere Community (menschen) dürfen nicht verschwinden.

Herbert Miersch

Die geplanten Budgetkürzungen sind nicht hinnehmbar vor dem Hintergrund steigender rechtsradikaler Tendenzen, von Einschüchterungen und zunehmenden Druck dieser Kräfte auf demokratische Institutionen und deren Vertreter und Angriffe auf Bürger, die die Vielfalt leben. Allein die Zunahme der Aktivitäten der AfD muss eine Mahnung sein, diesen Tendenzen von Anfang an mehr und verstärkt entgegen zu treten. Die Vielfalt der demokratischen Kräfte im Lande muss unterstützt werden. Die geplanten Budgetentscheidungen sind Wasser auf die Mühlen der Rechten. Traurig und beschämend für diese Landesregierung.

Markus Herrmann

Der Verein hat uns beraten und uns bei der Adoption unseres Sohnes unterstützt. Er leistet wertvolle Arbeit, die uns ein kleiner Betrag wie 100.000€ wert sein sollte.

Madlen Kretzschmar

Meine Frau und ich haben die kostenlose Beratung des Regenbogenfamilienzentrums in Berlin in Anspruch genommen. Dort hat man uns in all unseren Fragen rund um die eigene Familiengründung sehr offen, einfühlsam und fachkundig und unvoreingenommen beraten. Wir möchten dieses Angebot nicht missen. Und wir möchten auch in Zukunft die Möglichkeit haben, als queere Familie andere Regenbogenfamilien kennenzulernen und in Austausch treten zu können. Unser Lebensmodell ist in unserer Gesellschaft noch kaum sichtbar und deshalb brauchen wir dieses Netzwerk. Wir brauchen Sichtbarkeit und die Möglichkeit, einfach miteinander in Kontakt zu treten und Erfahrungen auszutauschen.

Uwe Helmholz

Als ich erfuhr, dass der sehr dürftig mit Geldmitteln ausgestattete LSBTIQ Aktionsplan des Landes Brandenburg um fast 50 % gekürzt werden soll, war ist fassungslos und traurig. Diese Kürzung ist für uns Ehrenamtliche ein Tritt vor das Schienbein. Es ist eine Nichtachtung unserer jahrelangen harten und zähen Arbeit. Wie soll die queere Aufklärungsarbeit, Gesundheitsprävention, laufende Schulprojekte weitergeführt werden? Wie sollen queere geschützte Räume erhalten bleiben, wenn die finanziellen Grundlagen weggenommen werden? Wie soll eine wehrhafte Demokratie gegen Rassenhass, gegen Homophobie, gegen Menschenfeindlichkeit entstehen, wenn keine Geldmittel zur Verfügung gestellt werden? Es ist nicht hinnehmbar, den queeren Geflüchteten, den queeren Jugendlichen, den Regenbogenfamilien, die Geldmittel zu streichen. Dadurch werden weitere queere Strukturen zerstört. Diese angekündigten Mittelkürzungen zeigen wieder einmal, dass wir LSBTIQ Menschen weiterhin nur geduldet werden. Wir sind abhängig von dem Wohlwollen der Politiker:innen.

#unteilbar südbrandenburg

Brandenburg hat ein Problem mit einer starken extremen Rechten. In Zeiten der Transformation setzen wir uns für eine vielfältige, demokratische und solidarische Zukunft ein. Um Rechten den Raum zu nehmen und eine lebenswerte Zukunft in Brandenburg zu gestalten, müssen alle Demokrat*innen an einem Strang ziehen und BEWEISEN, dass nicht nur Cottbus, sondern auch Brandenburg BUNTER WERDEN. Dafür braucht es ein klares Zeichen der Landesregierung - also: rückt die Kohle raus!

Adriana Rieke

Kein Ende des Regenbogens.

Heike Robben

Gute Sozial- und Familienpolitik bedeutet gesundheitliche Prävention. Ohne Regenbogenpolitik,in Regenbogenanlaufstellen, -Angebote und Netzwerke wird Brandenburg ein Vielfaches des gekürzten Budgets für depressiv erkrankte, einsame Menschen ausgeben. Da es ja offenbar ums Geld geht, sollte dieses Argument Wirksamkeit entfalten.

Anna Wille

Bitte nicht ohne uns! Bitte nicht ohne die für viele Menschen lebenswichtigen Strukturen zur Beratung, Begleitung, Unterstützung und Stabilisierung von queeren Lebensweisen.

Franziska Hanff

So viel dazu, dass wir mehr gesehen werden und unsere Rechte nicht egal sind... was für ein Statement der Politik. Unfassbar. Ich bin sprachlos...50% weniger.

Rita Engemaier

Rettet den Regenbogen in Brandenburg!

Bianca Strzeja

Eine Kürzung der Mittel des Aktionsplans ist besonders einschneidend für die queeren Jugendlichen in Brandenburg. Sie brauchen dringend einen Ausbau der Anlaufstellen, Beratungsplätze und von sicheren Orten die ihnen Unterstützung bieten können. Mit einer Kürzung der ohnehin schon geringen Mittel, lassen wir die queeren Jugendlichen in Brandenburg im Stich!

Hermann Bletz

Gerade die queere Community ist durch Corona und die Lockdowns psychisch stark belastet. Die Hilfsprohekte sind deshalb dringend notwendig und müssen erhalten bleiben.

Sarah Graßl

Für mehr Vielfalt und Freiheit.

Sophie Lenzer

Stolz Queer zu sein. Und das soll auch so bleiben. Ich Kämpfe mit für mehr Toleranz, Transparenz uvm.
#OHNEUNS #OHNEMICH

Leonie Hanke

NICHT OHNE UNS!!

Markus Wechsler

Queere Arbeit muss dringend unterstützt werden. Gerade Jugendliche und Geflüchtete in Brandenburg benötigen die Unterstützung.

Iris Muqa

Gerade im Osten von Deutschland ist es wichtig, das hier viel mehr passiert in Sachen Queere Aufklärung und Akzeptanz. Hier darf nicht gestrichen werden sondern es muß aufgestockt werden.

Alexander Scheld

Als ich davon gehört habe, dass der LSBTIQ- Aktionsplan Brandenburg um 110.000 Euro gekürzt werden soll, habe ich gedacht…… dass es unmöglich ist an einer bisher so geringen Summe für wertvolle soziale Arbeit in einem großen Bundesland nochmals die Hälfte zu kürzen und somit viele Brandenburger:innen, die unsere Angebote nutzen, alleine zurück zu lassen.

Gegen die Kürzung spricht, dass Brandenburg immens hohe Anfragen für Beratungen zu queeren Themen hat. Die Veranstaltungen, Workshops, Seminare und Gruppenangebote für queere Menschen, Regenbogenfamilien, werdende Eltern und geflüchtete Personen werden sehr gut besucht, so dass jede Organisation/ Träger durchaus noch mehr Angebote schaffen müsste. Jetzt wird kontraproduktiv seitens des Landes gehandelt und dies wird auf dem Rücken der hilfe- und ratsuchenden Brandenburger:innen ausgetragen.

Aufgrund der steigenden homo- und transfeindlichen Gewaltdelikte ist es wichtiger denn je, mehr Schutzräume für queere Menschen, Regenbogenfamilien sowie geflüchtete Personen zu schaffen und das Angebot und die Beratungen zu erhöhen und nicht zu streichen.

Die Kürzung bedeutet für viele queere Menschen einen Verlust an Freiheit, an gegenseitigem Austausch, an Lebensqualität - besonders in den ländlichen Gegenden in Brandenburg wird es dann immer grauer und dunkler werden. Zahlreiche Beratungs- und Vernetzungsangebote werden wegfallen und ein Großteil der engagierten Personen werden ihre wichtige Arbeit in vielen Gebieten Brandenburgs aufgeben müssen.

Ich lade gern das Finanzministerium und alle beteiligten Personen, die an der Kürzung des Aktionsplanes Queeres Brandenburg beteiligt waren, dazu ein, sich all die wichtigen Projekte und Mitarbeiter:innen vor Ort anzuschauen und ins Gespräch zu kommen. Die bisherige Gesamtsumme für die Förderung des Aktionsplanes war vorher bereits stark fragwürdig. Brandenburg ist flächenmäßig das fünftgrößte Bundesland und wird nun nochmals um 49% der Fördersumme gekürzt. Das bunte Leben in Brandenburg verschwindet!

Bärbel Treutler

Unser Vorstand unterstützt die Forderungen des offenen Briefes in vollem Umfang: Rücknahme der Kürzungen im gesamten Bereich, langfristige Finanzierung und Regelförderung samt Mehrbedarfen.

Sabine Arnolds

Es darf nicht sein, dass die Folgen der Krise von den vulnerablen Gruppen dieser Gesellschaft geleistet werden müssen. Die Strukturen in den genannten Bereichen sind bereits jetzt überall unterversorgt. Gerade dort die wenigen Gelder zu kürzen, ist kein Weg aus der Krise.

Nadine Bochert-Apfelbacher

Was aktuell in Brandenburg mit den im Landeshaushalt 2022 eingestellten Finanzmittel für den queeren Aktionsplan geschieht, macht mich einmal mehr fassungslos. Seit Jahren ist bekannt, dass die finanziellen Mittel für queerpolitische Projekte in Brandenburg bei Weitem nicht ausreichen, um auf den tatsächlichen Bedarf zu reagieren. Es ist ebenso bekannt, dass sich insbesondere die Lebenswelten von jungen queeren Menschen in der Corona Zeit drastisch verschärft haben. Das Suizidalitätsrisiko und psychosoziale Leiden haben bei jungen queeren Menschen – nicht nur in Brandenburg – drastisch zugenommen. Der Bedarf nach diesbezüglicher Beratung und vor allem auch Aufklärung an Schulen und jugendrelevanten Orten, sind um ein Vielfaches gestiegen – wohlbemerkt bei gleichbleibenden Personalstrukturen. Wir haben als queere Projekte und vor allem auch als Akteuer*innen einer kritischen Zivilgesellschaft in Brandenburg immer wieder darauf hingewiesen, dass es insbesondere jetzt darum geht, als Land Mittel in die Hand zu nehmen, um auf diesen Bedarf reagieren zu können und die Angebotsstrukturen im queerpolitischen Bereich in Brandenburg aufzustocken.

Wir haben am 17.05.2021 anlässlich der Hissung der Regenbogenflagge, dem Internationalen Tag gegen Homo-Bi-und Transphobie, im Brandenburger Landtag auf diesen Handlungsbedarf hingewiesen und das Parlament und die Landesregierung aufgefordert, keine Symbolpolitik im Zeichen der Regenbogenflagge zu betreiben, sondern sich aktiv dafür einzusetzen, dass Kürzungen im Haushalt 2022 im queerpolitischen Bereich verhindert werden. Passiert ist jedoch genau das Gegenteil von dem, was in den jeweiligen Reden zum IDAHOBIT 2021 von den Vertrer*innen des Parlaments und der Landesregierung gesprochen worden ist. Die Pläne für die Haushaltsmittel des Aktionsplans queeres Brandenburg sehen ab 2022 eine Kürzung von nahezu 50% vor.

Daran zeigt sich deutlich, dass es für queerpolitische Belange im Land Brandenburg wenig bis keine politische Lobby gibt. Die Themen sexuelle und geschlechtliche Vielfalt und vor allem Antidiskriminierungsarbeit werden immer wieder unter der Perspektive "eigener Betroffenheit" der Communityvertreter*innen verbucht und damit die gesellschaftspolitische Relevanz und der hiermit verbundene implizite Landesauftrag systematisch verkannt.  Wenn queere Angebotsstrukturen sowie Beratung und Aufklärung im Bereich sexueller und geschlechtlicher Vielfalt in Brandenburg wegbrechen, wird das unmittelbare gravierende Folgen für das solidarische und demokratische Zusammenleben in Brandenburg haben. Politik im Zeichen sozialer Gerechtigkeit und der Aufrechterhaltung des sozialen Friedens sieht anders aus.

Nun müssen erneut bereits unterfinanzierte Projekte und zivilgesellschaftliche Kräfte aufstehen und sich durch kräftezerrende Auseinandersetzungen und Aktionen wehren und das bei schwach besetzten Personalstellen. Brandenburg im Zeichen der Regenbogenflagge und für Akzeptanz von Vielfalt geht "Nicht Ohne uns!". 

Claudia Apfelbacher

Der Queere Aktionsplan Brandenburg ist aus einem partizipativen Prozess heraus gemeinsam mit Verbänden, einer breiten Trägerlandschaft, Politik und Zivilgesellschaft entstanden und mit viel Engagement an den Start gegangen. Von Beginn an war erkennbar – das ist ein guter Aufschlag, doch es wird in den kommenden Jahren um die Weiterentwicklung der einzelnen Handlungsfelder gehen müssen sowie um einen Ausbau von Inhalten mit finanziell hinterlegten Ressourcen. So wurde zum Beispiel die Kinder- und Jugendhilfe im Aktionsplan zu wenig in den Blick genommen und die von den Fachkräften schon mehrfach geäußerten Bedarfe hinsichtlich der inhaltlichen und organisationalen Begleitung mit dem Thema sexuelle und geschlechtliche Vielfalt nicht berücksichtigt. Brandenburg liegt mit seinen Angeboten für queere Kinder- und Jugendliche und ihre Familien in den Hilfen zur Erziehung, also in der Unterstützung bei familiären Problemstellungen, weit zurück und ist dringend aufgerufen gemeinsam mit den Fachstellen und -verbänden hierzu Angebote zu entwickeln. Ich erwarte von einer vorrausschauenden und nachhaltigen Regierungspolitik, mehr inhaltlichen Austausch und die Bereitstellung finanzielle Ressourcen für den Ausbau einer tragfähigen sozialen Infrastruktur und nicht, wie es im neuen Haushalt geplant ist, mit den angedrohten massiven Kürzung des Etats genau das Gegenteil zu tun. Das ist für ein ausgewogenes, gewaltfreies Zusammenleben innerhalb der brandenburgischen (Zivil-) Gesellschaft sehr besorgniserregend und das dürfen wir so nicht hinnehmen!

Florian Szonn

Die Kürzungen bedeuten am Ende noch weniger Aufklärung der Kinder und Jugendlichen im Bezug auf Diversität, sexuelle Identitätenbildung und Selbstbewusstsein mit der eigenen Persönlichkeit.

Ludger Ewertowski

Ich halte solche Kürzungen gerade bei diesen Initiativen zumal unter derzeitigen Umständen für wenig demokratiefördernd. Und dann sind die Entscheider in den Regierungen überrascht, wenn die AfD & Co davon profitieren. Immer noch nichts dazugelernt??? Allein schon von SPD + Grünen daran zu denken, hier kürzen zu wollen, enttäuscht mich sehr. Würden diese beschlossen, wäre ich entsetzt und deren Zukunftsversprechen auf eine bessere, gerechtere, inklusivere, menschlichere Demokratie in Deutschland nur hohles Geschwätz.

Eric Fattler

Ich bin schockiert. Der Aktionsplan ist ohnehin schon zu gering finanziert. Es muss in die andere Richtung!

Verlässlichkeit und Nachhaltigkeit in der Förderpolitik sind notwendig.

Gesamtgesellschaftlich bedeutet die Kürzung... Die Aufklärung zur Antidiskriminierung und Sichtbarkeit wird abnehmen, da die Projekte weniger arbeiten können. Diskriminierung und Ausgrenzung werden wieder zunehmen. Die Beratungsbedarfe werden steigen.

Es ist falsch öffentlich zu behaupten wie wichtig die politische Unterstützung der LGBTIQ Community ist, wenn gleichzeitig parlamentarisch die ohnehin zu geringen Mittel, noch weiter gekürzt werden.

Lars Bergmann

Als ich davon gehört habe, daß der LSBTIQ-Aktionsplan Brandenburg um 110.000,- EUR gekürzt werden soll, habe ich gedacht, was für ein widerwärtiges Mannöver, was für eine geistlose, kleinkarierte Nummer, wie viel Mißachtung unserer Arbeit kann man eigentlich noch empfinden.

Was spricht gegen eine Kürzung? So ziemlich jeder Aspekt queerer Realität. Wir haben eine Situation in der schon ohne Kürzung das Geld nicht reicht, um den Bedarfen der LSBTIQ-Brandenburger*innen gerecht zu werden. Gleichzeitig erleben wir einen massiven Rechtsruck und die Übergriffe werden häufiger. In der Pandemie ist erneut deutlich geworden, wie prekär die Lage für queere Menschen im Land Brandenburg, verglichen mit der Gesamtbevölkerung ist.

Was ist dringend notwendig? Die sofortige Erhöhung der Fördermittel im Aktionsplan, eine angemessene über mehr als ein Jahr gesicherte Finanzierung der etablierten Strukturen in einer Weise, die der Projektarbeit in der Realität entspricht.

Gesellschaftlich gesehen bedeutet die Kürzung: Eine Mißachtung der Interessen und Lebenslagen von LSBTIQ-Menschen in Brandenburg. Wenn Politiker*innen wirklich begriffen hätten, worum es hier geht, würden sie anders handeln. Daß man uns für billig genug hält, auf unserem Rücken wieder einmal politische Ränkespiele auszutragen, zeigt die ganze Misere der Brandenburger Politik in Sachen Queer auf. Sie hat es nicht verstanden und sie hat auch den Aktionsplan nicht aus Überzeugung, sondern aus einem kleinbürgerlichen Gefühl des "Macht man heute so" durchgewunken. Was hier passiert ist eine in letzter Konsequenz homo- und transfeindliche Politik durch die Hintertür, die sich vornerum regenbogenfarbig verkleidet, der aber die wirklichen bürger- und menschenrechtlichen Anliegen völlig fremd sind.

Christian Müller

Christian Müller, CSD Cottbus e.V.

Als ich davon gehört habe, dass der LSBTIQ-Aktionsplan Brandenburg um 110.000 Euro gekürzt werden soll, habe ich gedacht:.... Wer entwickelt solche Ideen? Das kann doch in dieser demokratiefeindlichen Zeit kein ernsthaftes Anliegen sein. Das nehmen wir nicht hin. Skandal – Protest.

Die Würde des Menschen... die Lebensrealitäten der Bürger:innen zeigen seit Jahren: Homo- und Transfeindlichkeit, Menschenfeindlichkeit, Fremdenfeindlichkeit, Gewalt, Mobbing, antidemokratisches Verhalten, (extrem) rechte Phänomene sind Bestandteil unserer Gesellschaft und gefährden tagtäglich unsere Demokratie. Beratungsanfragen, Hilferufe von Ratsuchenden und Anfragen zur Fort- und Weitbildung erreichen uns nahezu täglich. Der Bedarf ist riesig und kann mit den zur Verfügung stehenden Mitteln in keiner Weise gedeckt werden. Jeder Euro, der im LSBTIQ-Bereich eingespart werden soll, fehlt im täglichen Kampf um die Erhaltung der Demokratie. Jede Sparansage schädigt nachhaltig zivilgesellschaftliches Engagement, weil damit das Vertrauen in politische Entscheidungen und die Hoffnung eines Tages in Würde in Brandenburg leben zu können, enttäuscht wird. Jede Mittelkürzung verhindert, Vielfalt zu entwickeln, Extremismus vorzubeugen und Demokratie zu fördern.

Was ist dringend notwendig? Haltung und Rückgrat…. ein Kurswechsel und eine ernsthafte Beteiligung der LSBTIQ-Community an der Ausgestaltung und Entwicklung des Aktionsplanes. Kürzen darf keine Option sein. Notwendig ist die grundlegende Aufstockung der Mittel. Weg von einjährigen Projektfinanzierungen, hin zu ernsthaften strukturellen Förderungen, die eine langfristige und fair bezahlte Arbeit ermöglicht.

Gesamtgesellschaftlich gesehen bedeutet die Kürzung: eine Katastrophe

Mit uns müssen Sie rechnen!

Renate Ebel

In einer Zeit, wo Regenbogenfahnen abgerissen und auf öffentlichen Gebäuden im ländlichen Raum verbrannt werden, ist die Kürzung von Fördermitteln fatal, ein falsches Zeichen und nicht hinnehmbar, sondern es verlangt nach einer stabilen erhöhten festen Finanzierung im Brandenburger Landeshaushalt.

Martin Rieff

...allein die Idee, diese über aus wichtigen Mittel zu kürzen, ist schon eine Schande! Deutschland - ein Land in dem man gut leben kann...

Daniela Kittner

Die Verbände tun einiges, was die Regierung eigentlich in die Hand nehmen sollte. Interessen von allen Menschen, auch Minderheiten sollen gehört werden. Wir wollen einfach leben. Sozialer Druck macht es mir persönlich jeden Tag schwer, als offen lebende lesbische Frau mit einer sehr glücklichen Beziehung. Gerne würde man es öffentlich auch gerne offen zeigen, manchmal bekommt man einfach Angst, wenn man belästigt wird aufgrund dem kleinen Detail wen man liebt. Ich möchte keine Angst mehr haben. Und möchte einmal im Kiosk im tiefsten BY auch ein Exemplar von LMag abbekommen, nicht einmal dies wird realisiert und nun sollen Mittel für so viel wichtigeres gekürzt werden, wenn nicht mal das bei uns realisiert wird? Leben und Leben lassen! Für eine Welt, eine freie Welt voller Vielfalt.

Andre Rodewald

Aufklärungsarbeit und inkludierende Projekte sind Demokratie.

Sebastian Adamski

Eine starke finanzielle Ausstattung queerer Vereine und Organisationen, ist nicht nur wichtig, sondern sollte Bestandteil einer jeden Landesregierung sein. Queere Strukturen werden jedoch durch die momentanen Haushaltspläne angegriffen und potenziell zerstört. Das fällt zurück auf Regenbogenfamilien, Bildungs- und Aufklärungsangebote, queere Jugendhilfe und die Unterstützung von queeren Geflüchteten. Wir fordern gemeinsam mit unseren Freund:innen die Brandenburgische Landesregierung auf die Pläne zurückzuziehen und diesen Angriff auf queere Strukturen sofort zu beenden!

Mara Ebel

Sparen an den falschen Stellen darf nicht sein. Die Gelder sind seit Jahren schon viel zu gering. Das ist ein Schlag ins Gesicht für alle, die sich ehrenamtlich engagieren. #ohneuns !

Stephan Praetzel

Ich finde es schade. Das beudetet das Ende der Regenbogenfamilie. Wir kämpfen dafür.

Saskia Ratajszczak

Für den Erhalt von queeren Strukturen in Brandenburg!

Holger Weigelt

Gerade in diesen Zeiten, bei dem es vermehrt zu Angriffen/Tätlichkeiten gegen die LGBTQ* kommt, ist die Arbeit der LSVD wichtiger denn je. Arbeit, auch Ehrenamtliche, muss entsprechend vergütet werden. Und sei es, um laufende Kosten zu begleichen sowie die Arbeit weiterhin zu ermöglichen. Nicht alles kann mittels Spenden usw. beglichen werden. Daher ist auch der Staat sowie die Bundesländer dazu verpflichtet, einen Teil beizutragen.