Stefan Fiedler

Stefan Fiedler

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Öffentlichkeitsarbeit, Foto- und Videoproduktionen

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Ich lebe und arbeite seit über 20 Jahren in Cottbus. Meine Kindheit und Schulzeit habe ich in Forst (Lausitz) rumgekriegt.

Ich engagiere mich als Gründungsmitglied im CSD Cottbus e.V. aus verschiedenen Gründen. Jugendliche und Heranwachsende brauchen Hilfe & Unterstützung, gerade auch in der Phase der Selbstfindung. Das habe ich sowohl persönlich vor und nach meinem Coming Out erlebt. Ich habe aber leider auch Schicksale erlebt, wo es Menschen wesentlich schlechter getroffen hat. Es fehlten einfach ausreichende Angebote und Anlaufstellen. Diskriminierungen, Hassverbrechen und Mobbing nahmen und nehmen nach wie vor gefühlt mehr denn je zu. Dem muss man einfach entgegenwirken und da möchte ich anderen mit meinen persönlichen Erfahrungen helfen und  Mut machen. Sehr früh haben wir festgestellt, dass es das einfach nicht gewesen sein kann und somit haben wir uns zusammengerauft, um genau das zu ändern. Das war und ist auch gut so, wie wir immer wieder erleben. Und es macht ja auch Spaß.

Ein paar meiner größten Stärken sind Zuhören, Helfen und dort einbringen, wo es nötig ist, eigentlich meine Kontaktfreudigkeit, meine unbändige Geduld sowie (manchmal leider) der Hang zum Perfektionismus, selbstständiges und logisches Denken sowie mein allgemeiner Gerechtigkeitssinn und noch vieles mehr.
Ich fotografiere und filme sehr gern für den Verein und privat, liebe Musik, Licht- & Lasertechnik, kann kochen, backen, handwerken, bin naturverbunden und habe offenbar einen “grünen Daumen“.

Wenn ich die Macht dazu hätte, würde ich definitiv jegliche Kriege, Ungerechtigkeit, Krankheiten und die Machtbesessenheit von nur einigen wenigen verhindern. Es funktioniert eben nur ein friedliches, gleichberechtigtes und respektvolles Miteinander. Leider ist das alles Utopie und Wunschdenken.

Meine Schwächen sind manchmal (durch Alltagsstress bedingte) absolute Faulheit und komplette Unlust, gepaart mit Unleidlichkeit, Ungeduld, oftmals fehlendes Selbstbewußtsein und zu hohe Erwartungen an Menschen an sich. Ich denke viel mehr an andere als an mich selbst. Ich kann oft nicht “Nein“ sagen und müßte eigentlich viel öfter um Hilfe bitten, anstatt immer nur Hilfe anzubieten.

Ich liebe meinen Mann, denn er ist mein persönlicher Ruhepol und gibt mir den nötigen Halt im Leben. Ich fühle mich wohl, wenn ich von lieben Freunden & Menschen umgeben bin, die mir (im Laufe der Jahre) wichtig geworden sind. Ich mag die ehrenamtliche Arbeit mit Geflüchteten, denn viele sind zu echten Freunden geworden, welche ich nicht mehr missen möchte. Ich mag Tiere und ich erfreue mich, wenn meine Pflanzen wachsen und gedeihen. Oft sind es halt die kleinen Dinge, die mein Leben bereichern.